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Hering * Clupea harengus * Herring * Hareng * Sild

Saison: November - April * Größe: bis 30 cm

Zu den Rassen der drei atlanto-skandinavischen Heringen gehört der norwegische Frühjahrslaicher. Er laicht überall an der norwegischen Küste. Heringe leben pelagisch, das heißt: freischwimmend. Tagsüber bleiben sie in Schwärmen in tieferen Schichten und steigen nachts zur Oberfläche empor. Während der Wintermonate kommt der "Storsild", so heißen die Großheringe, aus dem Nordmeer um an Norwegens Westküste, etwa von Februar bis April, abzulaichen. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Planktontieren. Von den Heringen wiederum ernähren sich unter anderem Makrelen und die Dorschartigen

Fangmethode:

Eine nicht allzulange Rute, etwa 1.5 m - 2,0 m, handelsübliche Heringsvorfächer und je nach Wetterlage und Drift einen leichteren Pilker.

Kurz vor Dunkelwerden hatten wir die größten Erfolge, wenn die Schwärme an die Oberfläche kommen um in flachere Gewässerzonen die Nacht zu verbringen.

Achtung, man sollte stets ein Gaff griffbereit haben denn zwischen den Schwärmen halten sich manch kapitale "Räuber" auf!

Wenn Hering auf den Tisch kommt wird das heute als "Arme-Leute-Essen" bezeichnet. Man sollte dabei bedenken, daß im Mittelalter etliche Kriege um die besten Fanggründe ausgefochten wurden. Die riesigen Schwärme in der Nordsee waren gleichbedeutend mit einer Vielzahl an Arbeitsplätzen.
Auf einen Heringsfänger kamen damals zwölf andere Arbeitsplätze. Nicht zu Unrecht heißt es, daß Amsterdam auf Heringsgräten erbaut sei.
Das Holz für die Fässer kam aus Skandinavien und das Salz zur Konservierung wurde aus Spanien geliefert.

 
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